1980, so irgendwie aus dem Nichts, kam der Tango zurück. Der Europäische wohlgemerkt. Lasziv, Temperamentvoll, Leidenschaftlich. Einige Jahre später der Argentinische. Oder, um genauer zu sein, der Tango vom Rio de La Plata. Mit dabei, schon in den ersten Anfängen, Veronika Nadj und Boris Rodriguez Hauck, enge Freunde von Ute Frühwirth, der ersten Tangolehrerin Stuttgarts.

Allen Veränderungen zum Trotz die der Tango durchgemacht hat, sind sie einem Prinzip treu geblieben: dem Tango als Kulturimpuls. Dem Bühnentango, der Guradia Vieja, der Musik, der vom Tango inspirierten Malerei und auch den Texten. Zuerst im Casino. Dann in der Friedenau. Dann im Kulturwerk und einige Jahre in enger Zusammenarbeit mit dem Tango Ocho.

Señor und Señora Rodriguez, das Mädchen vom Lande, die Ballada para un Loco, das Tangovarieté Aufgepasst Herz, tanz ein bisschen, der Tangokrimi waren und sind, wie ihre rauschenden Feste, immer ein Besuch wert. Der Ganovenball ist legendär.

Sie können es nicht lassen, immer wieder neue Tangoprogramme aus dem Tangozylinder zu zaubern.

 

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